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Neubrandenburg siegt
Mit sechs Teams fand die Städtepokalvorrunde beim Sieger des Vorjahres, den Peenebuben aus Wolgast, in der kleinen Gemeinde Voddow statt. Der Städtepokal ist für uns eines der schönsten Turniere des DSKV und wer mal beim Finale dabei war kann das sicher bestätigen. In diesem Jahr geht es im November dann nach Recklinghausen, die den letzten Wettbewerb gewannen.
Es wurde eines der spannendsten Turniere der letzten Jahre. Wolgast zeigte von Beginn an, dass sie sich das dritte Mal in Folge qualifizieren wollten. Schon in der ersten Serie lagen sie stellenweise mit 1500 Punkten vor der Konkurrenz. Aber wie es bei einer Achtermannschaft ist, eine kurze schlechte Phase und die Gegner sind wieder da.
So lagen die Wolgaster nach der ersten Serie zwar noch vorn aber es waren nur noch knapp 700 Punkte auf das Team aus Loitz.
Ein superstarke Mannschaft hatte auch Matthias Schmidt für die Insel Usedom zusammengestellt. Die Skatfreunde der Sonneninsel beherrschten die zweite Serie, holten sich diese mit 9394 Punkten und verloren dabei nur drei Spiele. Diese Ergebnis brachte ihnen dann die Führung ein.
Die dritte Serie stellte dann einiges auf den Kopf, die Neubrandenburger, die man vor dem Turnier mit vorn erwarten durfte lagen etwa 2500 Punkten hinter den führenden Usedomern. Mit Henry Kienbaum, Ralf Dittmann und René Lockenvitz standen immerhin drei Spieler im Team, die sich auch im Einzel für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert hatten. Nun legte das gesamte Team los, sicherte sich den Seriensieg und zogen an allen vor ihnen liegenden Mannschaften vorbei.
Die Wolgaster, zwischenzeitlich auf Platz vier zurückgefallen, holten sich dank einer starken Endphase noch den zweiten Platz und begleiten die Neubrandenburger dann im November. Am Erfolg der Wolgaster hatten Marco Lamprecht und Paul Burmeister maßgeblichen Anteil, sie waren mit 4280 und 4019 Punkten die stärksten Einzelspieler der Veranstaltung.
Für das Team der Insel waren 6164 Punkte im letzten Durchgang für die Quali etwas zu wenig, sie erreichten den undankbaren dritten Platz, die Loitzer um Vereinsvorsitzenden Steffen Pehlgrim erreichten Platz vier. Den Loitzern ging in der Endphase etwas die Puste aus, sie lagen über weite Strecken auf einen der wichtigen zwei Plätze.
Die Mannschaften aus Torgelow und Ludwigslust konnten diesmal nicht vorn mit eingreifen, werden es aber sicher im nächsten Jahr wieder probieren. Vielleicht stellen dann auch noch mehr Städte eine Mannschaft.
Auf jeden Fall liegt Neubrandenburg deutlich zentraler, denn sie sind dank ihres Sieges in diesem Jahr der Gastgeber für 2027. Den qualifizierten Städten wünschen wir viel Spaß und Erfolg in Recklinghausen.





